Mittagsimbiss & Kaffeepause zum Tag des offenen Denkmals 2026

Zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 laden wir von 11:00-17:00 Uhr zum Mittagsimbiss und zur Kaffeepause in den Garten des Thüringer Apothekenmuseums ein.

Das Museum im Haus Rosenthal und der Garten sind geöffnet. Wir freuen über jeden Besucher und bieten zur Mittagszeit einen Imbiss und Nachmittags frischen Kaffee und leckeren Kuchen an.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Zeitdetektive auf Spurensuche

Das Stadtmuseum im Augustinerkloster neu entdecken: „Zeitdetektive auf Spurensuche“

Museumsrallye durch das ganze Museum für Kinder, Familien und alle neugierigen Museumsbesucher. Turmbesteigung und kleine Preise inklusive.

  • Wo: Stadtmuseum im Augustinerkoster Bad Langensalza, Augustinerplatz 1
  • Geöffnet: 13-17 Uhr
  • Eintritt frei

Es laden ein: Städtische Museen und Förderverein der städtischen Museen Bad Langensalza e.V.

Vorträge zur Stadtgeschichte in der Stadtbibliothek Bad Langensalza

Der Förderverein der städtischen Museen Bad Langensalza e.V. lädt zu zwei Vorträgen über Themen zur Stadtgeschichte ein. Zwei Historiker widmen sich der Frage, welche Geschichten eigentlich historische Objekte und Quellen durch die wissenschaftliche Analyse und Auswertung erzählen können?

Am Freitag, dem 11. September 2026, steht das DAS VERSCHOLLENE SPÄTMITTELALTERLICHE „ROTE BUCH“ VON LANGENSALZA im Mittelpunkt des Vortrages von Dr. Sven Leiniger. Er forscht seit Jahren zu den historischen schriftlichen Quellen der Stadtgeschichte von Bad Langensalza und war bereits 2022 im Rahmen einer Vortragsveranstaltung des Vereins für Thüringische Geschichte e.V. in Bad Langensalza zu hören.

In seinem angekündigten neuen Vortrag begibt sich Dr. Sven Leiniger auf die Spurensuche nach einem besonderen historischen Buch, das sogenannte „Rote Buch“, welches einst unabdingbar für ein geregeltes Leben im spätmittelalterlichen Langensalza gewesen war. Mit folgendem Beitrag stellt der Referent seinen Vortrag vor:

Die Stadt Langensalza war spätestens im 15. Jahrhundert eine prosperierende Stadt mit einer stark emanzipierten Bürgergemeinde, die sich selbst mittels eines Rates verwaltete. Das niedere Gerichtswesen hatte die Bürgerschaft vom Stadtherrn erworben. Die Stadt war wirtschaftlicher Mittelpunkt des weiteren und näheren Umlandes und konnte sich mit Städten wie Eisenach und Gotha messen. In der Stadt wurden unterschiedlichste Güter des täglichen Bedarfs, aber auch Luxusgüter hergestellt und gehandelt. Eine wohlhabende städtische Oberschicht bestimmte zusammen mit dem landgräflichen Stadtherrn maßgeblich die Geschicke der Stadt. Aber auch Handwerksinnungen hatten sich herausgebildet und diese strebten nach Mitbestimmung bei städtischen Angelegenheiten.

Ein solch differenziertes städtisches Leben musste strukturiert werden. Hierzu gab es, wie heute auch, schon im Mittelalter Ordnungen, Regeln und Gesetze. Diese waren schriftlich festgehalten und zugänglich. Abgelegt waren sie im städtischen Archiv. Um die wertvollen Originale zu schützen, wurden Abschriften angefertigt. Diese Abschriften waren in einem besonderen Buch abgelegt und standen dem Rat und seinen Angestellten jederzeit zur Verfügung, um beispielsweise strittige Rechtsfragen zu klären. In Bad Langensalza war dieses Buch in rotes Leder eingebunden.

Während viele der Originale des städtischen Archivs beim großen Stadtbrand von 1711 verloren gingen, überstand das Buch diesen. So berichtete Carl Friedrich Göschel in seiner am Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen Langensalzaer Chronik auf wenigen Seiten von diesem Buch und seinem Inhalt. Während Göschel vor annähernd zweihundert Jahren das „Rote Buch“ von Langensalza noch in den Händen halten konnte, ist es heute nicht mehr auffindbar. Sein Verschwinden und sein Verbleib sind ungeklärt.

Der Vortrag selbst befasst sich mit der Bedeutung sogenannter mittelalterlicher Farbbücher und mit der Suche nach dem „Roten Buch“. Weiterhin soll der durch Göschel überlieferte Inhalt dargestellt und in den historischen Kontext gebracht werden.

Der Förderverein der städtischen Museen Bad Langensalza lädt dazu ganz herzlich ein. Der Referent steht für Fragen nach seinem Vortrag gern zur Verfügung.

Kurz und knapp:

Vortrag von Dr. Sven Leiniger zum Thema: Das verschollene spätmittelalterliche „Rote Buch“ von Langensalza.
  • Datum: Freitag, 11. September 2026
  • Ort: Stadtbibliothek Bad Langensalza
  • Einlass/Beginn: 18:30 Uhr / 19 Uhr
  • Eintritt: 8 € im VVK, 10 € Abendkasse

Tickets im Vorverkauf sind im Stadtmuseum und in der Stadtbibliothek ab sofort erhältlich.

Bitte vormerken:

Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, wird der nächste Vortrag des Fördervereins in der Stadtbibliothek Bad Langensalza stattfinden. Der Historiker Manfred Linck wird historische Steingeschosse vorstellen und dabei über deren militärhistorische Verwendung und Bedeutung sprechen. „Kaum zu glauben: Im Mittelalter schwere Artillerie in Thüringen und Langensalza“ lautet das Thema seines Vortrages.

Mehr dazu finden Sie im nächsten Heimatbote der Stadt Bad Langensalza.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch der Vorträge und bedanken uns im Voraus für Ihr Interesse.

Gypsy Swing im Kreuzgang – ein gelungenes Benefizkonzert im Stadtmuseum Bad Langensalza

Am 26. Juni 2026 führte der Förderverein der städtischen Museen Bad Langensalza e.V. sein zweites Benefizkonzert im Stadtmuseum Bad Langensalza durch. Er hatte die Band Brise Manouche aus Erfurt und den weltbekannten Gitarristen Lulo Reinhardt für diesen Abend eingeladen. Sie spielten vor einem begeisterten Publikum, dass mehrmals Zugaben forderte. Das meisterhafte Gitarrenspiel von Lulo Reinhardt, gemeinsam mit den vier exzellent spielenden Musikern von Brise Manouche an Gitarre, Saxophon, Kontrabass und Drums, sowie der ausdrucksstarke Gesang von Anja Dobers, erfüllten klangvoll den historischen Kreuzgang und wirkten beinahe elektrisierend auf die etwa 150 Gäste.


Zu Beginn eröffneten der 1. Beigeordnete der Stadt Bad Langensalza Alexander Ernst und die Vereinsvorsitzende das Benefizkonzert. In seinen Begrüßungsworten bedankte sich Alexander Ernst ausdrücklich für das große Engagement des Fördervereins und seiner Mitglieder für die städtischen Museen in Bad Langensalza.


In der Pause wandten sich die Vorstandsmitglieder an das Publikum, denn es gab gute Nachrichten zu vermitteln. Die Erlöse des Benefizkonzertes werden in diesem Jahr für die finanzielle Unterstützung der Ausstellung „Stille Zeugen-Kostbarkeiten aus der Sammlung des Stadtmuseums“ verwendet. Dafür konnte der Förderverein bereits nicht nur viele Spenden entgegennehmen, sondern er erhielt zu diesem Zweck auch Fördermittel von der Thüringer Staatskanzlei, von der Sparkasse Unstrut-Hainich und der Anni-Berger-Stiftung.

Die Zeit der Pause nutzten die Gästeführer der Stadt Bad Langensalza, um einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 450,00 € an den Förderverein zu überreichen. Seit Gründung des Fördervereins im Februar 2025 engagieren sich die Gästeführer:innen für die Unterstützung der städtischen Museen, seit Mai dieses Jahres nunmehr als juristisches Mitglied des Fördervereins.

Die Vereinsvorsitzende bedankte sich für diese großartige Unterstützung so vieler Menschen unserer Stadt, vor allem auch bei den Gästen des Benefizkonzertes.


Unser Dank gilt ebenso den vielen Helfern und Vereinsmitgliedern, die durch ihre ehrenamtliche Arbeit vor, während und nach der Veranstaltung zum Gelingen des Benefizkonzertes beigetragen haben. Bedanken möchten wir uns auch bei der Stadt Bad Langensalza, dem Museumsteam, bei der Kurdirektorin Katja Rudolph, bei der Familie Mario Hofmann für die Licht- und Tontechnik sowie bei den Teams der Dreitürme Brauerei Bad Langensalza, des Jugend Cafés MERAKI und der Suppenküche Bad Langensalza für die Versorgung mit Speisen und Getränken.


Das sehr schöne und gelungene Benefizkonzert am Vorabend des Museumsgeburtstages am 27. Juni wird noch vielen Gästen in guter Erinnerung bleiben. Dies ist uns Ansporn, auch weiterhin gemeinsam mit Ihnen die Museen in Bad Langensalza zu unterstützen.
Sie erreichen uns persönlich oder bei unseren nächsten Veranstaltungen. Schreiben Sie uns oder folgen Sie uns auf unseren Social Media Plattformen.

Auch Sie möchten uns helfen? Das ist ganz einfach! Auf unserer Seite Unterstützen finden Sie ein paar einfache Wege, wie Sie unseren Förderverein unterstützen können.

Vorverkauf jetzt im Burgtheater – Benefizkonzert „Gypsy Swing im Kreuzgang“

Ab sofort gibt es die Tickets für unser Benefizkonzert „Gypsy Swing im Kreuzgang“ auch im Burgtheater. Zu den normalen Öffnungszeiten des Burgtheaters können die Tickets dort erworben und direkt mitgenommen werden. Ein Ticket kostet 25 € und es erwartet Sie eine einmalige Veranstaltung der Gypsy / Latin Swing Musik, wie es sie in Bad Langensalza noch nie gab.

Alle Erlöse des Konzerts kommen unseren beiden Museen, dem Stadtmuseum im Augustinerkloster und dem Thüringer Apothekenmuseum zugute. Vielen Dank an unser Burgtheater für die großartige Unterstützung!

Vorverkauf im Burgtheater Gypsy Swing im Kreuzgang
Vorverkauf im Burgtheater Gypsy Swing im Kreuzgang

Details zum Benefizkonzert:
  • Künstler: Lulo Reinhardt & Brise Manouche
  • Ort: Stadtmuseum Bad Langensalza
  • Benefizkonzert: „Gypsy Swing im Kreuzgang“ mit Lulo Reinhardt & Brise Manouche (Mix aus Sinti Jazz, Flamenco, Tango und lateinamerikanischen Rhythmen)
  • Termin: Freitag, 26. Juni 2026, 20 Uhr, Einlass: 19 Uhr

Die Künstler:

Der weltbekannte Sinti-Gitarrist Lulo Reinhardt gilt als virtuoser Grenzgänger zwischen Sinti-Jazz, Latin, Swing und Weltmusik. Er entstammt der berühmten Musikerfamilie Reinhardt: Sein Großonkel Django Reinhardt war ein französischer Gitarrist, Komponist und Bandleader und gilt als Begründer des europäischen Jazz.

Brise Manouche ist eine Thüringer Formation mit Wurzeln in Bad Langensalza und einer großen Leidenschaft für akustische Musik, die sich dem Sound des 30iger Jahre Jazz-Genies Django Reinhardt widmet. „Wir verbeugen uns vor der Tradition, ohne ihrem starren Diktat zu folgen“, erklärt die Band. „Unsere Musik ist frei von Zusatzstoffen, ehrlich, akustisch und puristisch.

Das Plakat:

Benefizkonzert: Star-Gitarrist Lulo Reinhardt spielt mit Thüringer Band „Brise Manouche“ im Augustinerkloster

Bad Langensalza, 23. April 2026Musik für einen guten Zweck: Mit einem Benefizkonzert zugunsten der städtischen Museen der Stadt Bad Langensalza setzt der Förderverein ein starkes Zeichen für Kultur, Identität und Zusammenhalt im ländlichen Raum. Der Star-Gitarrist Lulo Reinhardt spielt am 26. Juni 2026 zusammen mit der sechsköpfigen Thüringer Band „Brise Manouche“ im Stadtmuseum im Augustinerkloster. Die Erlöse des Abends fließen in eine neue Ausstellung und Weiterentwicklung der Museen.

Der weltbekannte Sinti-Gitarrist Lulo Reinhardt gilt als virtuoser Grenzgänger zwischen Sinti-Jazz, Latin, Swing und Weltmusik. Er entstammt der berühmten Musikerfamilie Reinhardt: Sein Großonkel Django Reinhardt war ein französischer Gitarrist, Komponist und Bandleader und gilt als Begründer des europäischen Jazz.

Brise Manouche“ ist eine Thüringer Formation mit Wurzeln in Bad Langensalza und einer großen Leidenschaft für akustische Musik, die sich dem Sound des 30iger Jahre Jazz-Genies Django Reinhardt widmet. „Wir verbeugen uns vor der Tradition, ohne ihrem starren Diktat zu folgen“, erklärt die Band. „Unsere Musik ist frei von Zusatzstoffen, ehrlich, akustisch und puristisch.

  • Ort: Stadtmuseum Bad Langensalza
  • Benefizkonzert: „Gypsy Swing im Kreuzgang“ mit Lulo Reinhardt & Brise Manouche (Mix aus Sinti Jazz, Flamenco, Tango und lateinamerikanischen Rhythmen)
  • Termin: 26. Juni 2026, 20 Uhr, Einlass: 19 Uhr

Tickets gibt es bei:

  • TicketShopThüringen (online)
  • Burgtheater
  • Touristinformation Bad Langensalza & Mühlhausen
  • Reisebüro König TUI ReiseCenter
  • Stadtmuseum im Augustinerkloster

Unsere Museen in Gefahr?

Am 31. Dezember 2025 wurde in der Thüringer Allgemeine ein Interview mit dem Bürgermeister veröffentlicht. Darin kündigte er auch eine Überprüfung an, ob sich durch die Schließung des Stadtmuseums und des Thüringer Apothekenmuseums finanzielle Haushaltsmittel der Stadt Bad Langensalza einsparen lassen.

Aus diesem Anlass hat der Vorstand eine Stellungnahme formuliert. Dabei wird die berechtigte Frage gestellt:

Was bringt die Schließung der städtischen Museen für Bad Langensalza?

Stellungnahme des Vorstands des Förderverein der städtischen Museen Bad Langensalza e.V.

Rückblick auf das erste Vereinsjahr

Am 18. Februar 2026 wird es ein Jahr her sein, dass engagierte Museumsfreunde den Förderverein gründeten. Bis heute hat sich die Zahl der Vereinsmitglieder auf 52 fast verdreifacht. Sie alle vereint der gemeinsame Wille, die Museen in Bad Langensalza zu unterstützen. Getragen von dem Vereinszweck, die Museen als öffentliche Orte für Kunst, Kultur und Bildung zu erhalten und weiterzuentwickeln, setzten sich die Mitglieder in den ersten Monaten unseres Bestehens dafür ein, den Förderverein bekannt zu machen und für unsere Ziele zu werben. So veranstalteten wir im Mai 2025 unser erstes Benefizkonzert im Kreuzgang des Stadtmuseums, luden zu einer Informationsveranstaltung ein, organisierten anlässlich des internationalen Museumstages und des Tages des offenen Denkmals eine Imbiss- und Kaffeepause im Thüringer Apothekenmuseum und beteiligten uns am Bad Langensalzaer Brunnenfestumzug.Bei unseren Aktivitäten erhielten wir vielfach Hilfe durch verschiedene Langensalzaer Firmen. Der Förderverein unterstützte das Stadtmuseum bei der Durchführung der Festveranstaltung anlässlich seines 125. Geburtstages am 27. Juni 2025 und durfte für die geplante Ausstellung Fördermittel der Anni-Berger-Stiftung entgegennehmen. Dank der zahlreichen finanziellen Spenden im Verlaufe des Jahres 2025 war es uns möglich, zusätzliche finanzielle Mittel zur Stärkung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit zu beantragen. Mit den erhaltenen Fördermitteln des Unstrut-Hainich-Kreises und der Thüringer Ehrenamtsstiftung konnten wir verschiedene Werbemittel herstellen lassen und die Anschaffung von Vereinskleidung finanzieren. Inzwischen sind wir mit unserem eigenen Logo, unserer Webseite und auch auf verschiedenen Social-Media-Kanälen öffentlich sichtbarer geworden. Insbesondere trug auch die Produktion und Aufführung von drei kurzen Werbefilmen im Burgtheater Bad Langensalza dazu bei, mehr Menschen für unseren Verein zu gewinnen.

Der Vorstand des Fördervereins möchte sich bei allen Vereinsmitgliedern, Unterstützern und Spendern für das große Engagement bedanken! Unser Dank gilt auch den Museumsbesuchern, Bürgern und Gästen unserer Stadt, die unsere Veranstaltungen besucht haben.

Förderverein beim Brunnenfest 2025
Förderverein zusammen mit Gästeführern beim Brunnenfest 2025

Gemeinsam wollen wir in diesem Jahr die Unterstützung der städtischen Museen mit konkreten Vorhaben und Aktivitäten verstärken. Das wichtigste Projekt stellt die Durchführung und finanzielle Absicherung einer neuen Ausstellung im Stadtmuseum mit dem Titel „Stille Zeugen – Kostbarkeiten aus der Sammlung des Stadtmuseums“ dar. Im Zusammenhang damit wollen wir die Restaurierung von Museumsobjekten fördern und gemeinsam mit dem Stadtmuseum ausstellungsbegleitende Veranstaltungen durchführen.

Die städtischen Museen in Bad Langensalza brauchen gerade jetzt die Hilfe vieler Menschen. Wir treten dafür ein, dass sie öffentliche Orte für Kultur und Begegnung, für Bildung und Unterhaltung bleiben.